Diskriminierung ansprechen – aber wie?

Eine Followerin fragte mich kürzlich, wie sie mit KollegInnen umgehen könne, die Diskriminierung verneinen. In diesem Beitrag habe ich ein paar Punkte gesammelt und ein paar Impulse aufgeschrieben, die in der Konfrontation helfen können. Spoiler: Es gibt leider kein Patentrezept!

„Wie ihr ja alle wisst …“ – Sprache & Klassismus

Erst vor ein paar Tagen bin ich beim Hören eines Podcasts wieder über eine solche Formulierung gestolpert. In Vorlesungen an der Uni kam mir das ständig unter. Und mir selbst ist das auch schon einmal in einem Schulpraktikum passiert: „Ihr habt ja sicher alle schon einmal von Erich Kästner gehört?“ – es gingen aber längst nicht so viele Hände nach oben, wie ich angenommen hatte. Das gab mir dann Anlass zum Nachdenken.

„Erzähl doch mal, wie ist das denn bei euch?“

SchülerInnen, denen aufgrund ihres Äußeren oder ihres Namens ein Migrationshintergrund zugeschrieben wird, werden immer wieder als vermeintliche ExpertInnen für ein Land, eine Sprache, Kultur oder Religion vorgeführt. Warum das problematisch ist, zeigt dieser Beitrag auf, inkl. Hinweisen zu weiterführender Fachliteratur.

Von Beleidigungen und Unsicherheit

Diskriminierungen sind im Schulkontext Alltag. Vermutlich können alle LehrerInnen aus dem Stegreif von Situationen berichten, in denen sie nicht darauf zu reagieren wussten. Um diese Unsicherheit und um die Funktionsweise von Diskriminierung geht es in diesem Beitrag.

Lernt die Namen eurer SchülerInnen!

Es geht wieder um Namen – diesmal aber um die Namen der Lernenden und warum es so wichtig ist, ihre korrekte Schreibweise und Aussprache zu verinnerlichen. Aufhänger war eine Situation aus einem meiner Schulpraktika, die ich hier mit euch teile.