Das Unsichtbare sichtbar machen – Diversity, Diskriminierung und Ungleichheit beim Namen nennen

Olivia zeigt in ihrem Gastbeitrag anhand eigener Diskriminierungserfahrungen im Schulkontext eindrücklich auf, weshalb es wichtig ist, dass solche Erlebnisse verbalisiert werden können – und sie schreibt, was sie sich als Schülerin gewünscht hätte.

„Du bist doch wohl kein Spielverderber, oder?“

Am Bahnhof in Schulnähe steigen nach einer Exkursion die paar Schülerinnen und Schüler aus der S-Bahn, die sich nicht schon an einer vorigen Station abgemeldet hatten. F. steigt als letzter Schüler aus dem Waggon. Herr R. nutzt die Situation für ein Wortspiel: „F., du bist das Letzte – äh – der Letzte“. Herr R. lacht„„Du bist doch wohl kein Spielverderber, oder?““ weiterlesen

Als Kind wollte ich einen deutschen Namen haben

Mails und Briefe sollten nicht mehr mit „Sehr geehrte Frau“ beginnen. Auch nicht mit „Sehr geehrter Herr“. In diesem Beitrag geht es darum, weshalb es problematisch ist, das Geschlecht in schriftlichen Anreden zu markieren. Und darum, wie es anders aussehen kann.

Diskriminierung ansprechen – aber wie?

Eine Followerin fragte mich kürzlich, wie sie mit KollegInnen umgehen könne, die Diskriminierung verneinen. In diesem Beitrag habe ich ein paar Punkte gesammelt und ein paar Impulse aufgeschrieben, die in der Konfrontation helfen können. Spoiler: Es gibt leider kein Patentrezept!

Zu Gast bei Zukunft macht Schule

In Folge 51 des Zukunft macht Schule Podcasts sprechen Katharina und ich über Diskriminierung im Schulkontext und was sich aus unserer Sicht ändern müsste. Ich stelle euch in diesem Beitrag den Podcast vor und darf euch auch einen Insta-Live-Termin ankündigen!

Zum Umgang mit Neutralität und der AfD in der politischen Bildung

Zum zweiten Mal wurde die AfD vergangenen Sonntag in den deutschen Bundestag gewählt – zwar mit Verlusten, aber immer noch zweistellig. In diesem Beitrag wird ihre Bundestagspräsenz als Zäsur für die politische Bildung argumentiert. Außerdem geht es um die Bildungsarbeit der Desiderius-Erasmus-Stiftung.

„Wie ihr ja alle wisst …“ – Sprache & Klassismus

Erst vor ein paar Tagen bin ich beim Hören eines Podcasts wieder über eine solche Formulierung gestolpert. In Vorlesungen an der Uni kam mir das ständig unter. Und mir selbst ist das auch schon einmal in einem Schulpraktikum passiert: „Ihr habt ja sicher alle schon einmal von Erich Kästner gehört?“ – es gingen aber längst nicht so viele Hände nach oben, wie ich angenommen hatte. Das gab mir dann Anlass zum Nachdenken.

„Erzähl doch mal, wie ist das denn bei euch?“

SchülerInnen, denen aufgrund ihres Äußeren oder ihres Namens ein Migrationshintergrund zugeschrieben wird, werden immer wieder als vermeintliche ExpertInnen für ein Land, eine Sprache, Kultur oder Religion vorgeführt. Warum das problematisch ist, zeigt dieser Beitrag auf, inkl. Hinweisen zu weiterführender Fachliteratur.

Selbst den Aufstieg schaffen – das Fleißmärchen

Im Triell äußerte sich Armin Laschet zu Kinderarmut. Wie diese in Deutschland aussieht und warum sich Kinder nicht selbst aus Hartz IV befreien können, darum geht es in diesem Beitrag – inklusive eines Appells an Lehrkräfte!

Buchvorstellung: „Pädagogik neu denken“

2019 erschien im Beltz Verlag das Buch „Pädagogik neu denken – die Migrationsgesellschaft und ihre Lehrer_innen“. Rezeptwissen gibt es darin nicht aber die AutorInnen liefern Antworten und Fragen zum Weiterdenken und regen dazu an – wie der Titel sagt – Pädagogik neu denken zu wollen.